Marion und Martin Waid über 60 Jahre Triathlonerfahrung
Marion und Martin Waidüber 60 Jahre Triathlonerfahrung

Kanada 2011

Lange, ganz lange geplant war diese Reise. Das Land hat uns schon immer fasziniert und es sollte uns auch nicht entäuschen. Als Anlaß endlich mal nach Kanada zu reisen durfte wieder mal ein Triathlon herhalten, der Kanada IRONMAN in Penticton.

So bestiegen wir drei, Jonas war nach bestandenem Abitur mit von der Partie, am 20. AUgust 2011 in Frankfurt den Flieger nach Vancouver. Nach einem ruhigen Flug fuhren wir mit dem Shuttlebus zu unserem Hotel. Am Tag der Landung bekommt man kein Wohnmobil mehr. So wurden wir am nächsten Morgen von der Autovermietung abgeholt und bekamen eine Einführung zum Thema Wohnmobil. Danach machten wir uns auf den Weg ins ca. 400km entfernte Penticton. Schon die Fahrt dorthin gab uns einen Eindruck der Landschaften die uns noch erwarten sollte.



Der RV Park in Penticton war schnell gefunden. Die Kontaktaufnahme mit dem Rest der Hannes Hawaii Tours Gruppe klappte auch. Am Montag wurde die Laufstrecke mit dem Rad besichtigt, die war sehr hügelig. Am Dienstag war dann die Radstrecke dran. Mit drei Pickup Trucks fuhr die Gruppe zum Fuß des Richter Passes. Die relativ unspannende Radstrecke bis dort wollte man sparen. Die 100km die wir trotzdem noch zu fahren hatten, reichten völlig.

Eines der grössten Starterfelder der Triathlongeschichte ging am Sonntag den 28.August in den Lake Okanaga. Marion, wie immer souverän, kam gut aus dem Wasser. Martin erwischte es schlimm. Sonst oft von Krämpfen beim Schwimmen geplagt, waren es diesmal die ersten Schritte am Ufer. Auf unerklärliche Weise krampfte der linke Wadenmuskel so stark und blitzartig, daß Martin dachte es hätte ihn jemand in die Wade getreten. Es knackte mal kurz und der Muskel war hin. Unter starken schmerzen drückte er sich den Krampf aus der Wade, begann auch noch die Radstrecke. Nach 10km war dann Schluss. Die Wade schwoll an und tat sehr weh. Also zurück zum Womo. Jonas holte gleich einen Beutel Eis aber das Bein wurde ständig dicker. Der IM Kanada war damit gelaufen.

Das weiter Programm war geprägt von der überwältigenden Landschaft. Wir fuhren zum Lake Louise und zum wesentlich schöneren Lake Morraine. Dort beginnt der Glacier Highway, eine Strasse durch die kanadischen Rocky Mountains. Die Übernachtung am Athabasca Gletscher auf 2100m Höhe und die Wanderung auf dem Gletscher war im wahrsten Sinn der Höhepunkt.

Jasper war unser nördlichster Punkt. Ein riessiger RV Park war für zwei Nächte unser Campground. Wir fuhren mit der Seilbahn und badeten in den saukalten im Lake Anette und Lake Edith.

Auf dem Rückweg nach Vanvouver besuchten wir den kleinen Ort Hope. Dort ist Rambo I gedreht worden. Die Brücke die Stallone überquert wird restauriert und zu einer Sehnswürdigkeit gemacht. Man hat sie versetzt und eine neue, breite Betonbrücke gebaut.

Nachdem wir das Womo abgegeben haben werden wir zum Hotel in der Stadt gebracht. Am nächsten Tag erwerben wir Tagestickets für den Nahverkehr und nutzen diese auch ausgiebig. Mit Schiff, Bus und Bahn erkunden wir Vancouver. So toll, wie alle erzählt haben, fanden wir die Stadt nicht. Wir wurden sehr oft angebettelt.

Trainingstherapie und Physiotherapie
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© Martin Waid