Marion und Martin Waid über 60 Jahre Triathlonerfahrung
Marion und Martin Waidüber 60 Jahre Triathlonerfahrung

Fahrräder

Da ich schon lange Triathlon betreibe, und über den Triathlon zum Radsport kam, habe ich auch das Vergnügen gehabt die Entwicklungen mitzuerleben die unseren Triathlon und auch den Radsport verändert haben.

1986, kurz vor meinem ersten Tria, dem 3. „Heinerfest Triathlon“, kaufte ich mir ein Raleigh Rennrad in Teamlackierung. Ein Stahlrahmen, keine Klickpedalen, keine Rasterschaltung und gerade mal sechs Ritzel am Hinterrad.

Hinterland Triathlon 1988

 Das Rad begleitete mich einige Jahre. Ein Riss im Steuerrohr beendete die Zusammenarbeit. Zu dieser Zeit kam Aluminium als Rahmenmaterial stark auf. Müsing war damals bei Triathleten sehr beliebt. Bis ich meinen ersten Müsing bekam, besorgte ich mir übergangsweise noch mal einen Stahlrahmen, einen Ciöcc. Gibt es die Marke eigentlich noch? Inzwischen hatte ich auch eine Shimano 600er Gruppe und mit einem Scott DH den ersten Aerolenker.

Ciöcc mit dem ersten Aero Lenker.
Musing Izalco mit Dura Ace, Magura und Aero1 Lenker.

1990 begann für mich das Zeitalter der Alurahmen. Die Müsings waren fast überall ausverkauft. Ich fuhr bis Stuttgart in den Laden von Jürgen Falke um ein 62er Müsing „Izalco“ zu erstehen. Er baute mir ein Suntour Superbee Tretlager ein. Das Beste was ich je gehabt habe! Es dreht noch heute.

Ein Aero1 Lenker, Grip-Shift Schaltgriffen, Magura Hydraulik Bremse und eine siebenfach Dura Ace gehörten zur Ausrüstung. Ich leistete mir auch das erste Scheibenrad, eine Drahtreifenversion von Corima. Die Lackierung hab ich in mühevoller Arbeit entfernt. Weniger aus Gewichtsgründen, eher weil dieser sehr schlecht war.

Bis Ende der 90er tat der Müsing seinen Dienst. Dann brach die Sattelklemmung. Ich ersetzte sie durch eine Schelle.

Ich kaufte mir 1997 einen neuen Alurahmen einer damals recht aggressiv auf dem Markt auftretenden neuen Marke. Einen CUBE in Orange. Den tauschte ich 2000 gegen einen schwarzen. Mittlerweile war ich auch von Shimano (Angelzeug gehört nicht ans Rad!) zu Campagnolo gewechselt. Die Magura Hydraulikbremsen waren tolle Teile, aber die Bremsschaltgriffe waren deren Ende. Magura konnte nicht für jeden Anbieter eigene Bremsschaltgriffe herstellen.

2005 wurde aus dem schwarzen Cube „Agree“ mein Triathlon Wettkampfrad. Ein Maßrahmen aus Titan kam ins Haus. Wer immer Kompromisse beim Rad eingehen muss, weil ein Rahmen von der Stange nicht passt, träumt von einem auf Maß gemachten Rahmen. Ich bin mit bei 194cm Körpergröße kein Sitz-, sondern ein Stehriese. Gut, es hätte nicht gleich Titan sein müssen. Aber dieser Werkstoff ist einfach wunderschön. Wer einmal einen Titanrahmen geputzt hat, will nix anderes mehr. Einfach abwaschen oder abstauben, fertig!

Mit 50 bin ich dann doch noch mal bei Carbon gelandet. Mein aktuelles Wettkampfrad ist ein Quintana Roo „Lucero“. Mit ein paar leichten Teilen von Syntace, FSA und KCNC auf ein annehmbares Gewicht gebracht.

 

 

 

 

Was will ich, als ü90kg Athlet, mit Leichtbau?

Trainingstherapie und Physiotherapie
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© Martin Waid