Marion und Martin Waid über 60 Jahre Triathlonerfahrung
Marion und Martin Waidüber 60 Jahre Triathlonerfahrung

Zwei Waids in New York

Welcher Läufer träumt nicht davon, einmal in seinem Leben am legendären New York City Marathon teilzunehmen? Für sechs Team ERDINGER Alkoholfrei Mitglieder wurde der Traum nun wahr. Sie durften mit ihrem Team nach Big Apple reisen und am Sonntag, den 6. November an den Start gehen.

 

Eine davon war Marion, die natürlich nicht ohne Martin nach New York fuhr. Was die Team-Läufer dort erwartete, wird für immer unvergesslich bleiben. Denn nirgendwo sonst sind die 42,195 Kilometer ein derart faszinierendes Erlebnis. Bis zu 2,5 Millionen enthusiastisch feiernde Fans an der Strecke und der unvergleichbare Blick auf die größten Wolkenkratzer der Welt ließen die Herzen höher schlagen.

 

Der New York Marathon ist kein Rundkurs, sondern geht von Fort Wadsworth auf Staten Island über Brooklyn, Queens und die Bronx nach Manhattan. Gleich zu Beginn muss man den höchsten Punkt der Strecke, die Verrazano-Narrows-Brücke mit einer Spannweite von 3 km, erlaufen. Danach geht es durch Brooklyn und über die Pulaski Bridge, auf deren Auffahrrampe sich der Halbmarathonpunkt befindet, nach Queens. Hinter diesem Stadtteil gelangt man auf die Queensboro Bridge, die nach Manhattan und auf die First Avenue führt. Dort geht es 5 km Richtung Norden über die Willis Avenue Bridge in die Bronx. Am Stadion der New York Yankees vorbei geht es über die Madison Avenue Bridge wieder zurück nach Manhattan durch den Stadtteil Harlem auf die Fifth Avenue. Nun läuft man an der Museumsmeile New Yorks entlang zum Central Park, an dessen Ostseite vorbei nach Central Park South, wo besonders viele Zuschauer für Stimmung sorgen. Danach geht es am Columbus Circle zurück in den Central Park, dem Ziel an der Tavern on the Green entgegen.

 

Mit einer Unmenge von Bussen wurden ab 6:00 Uhr Läufer aus aller Herren Länder zum Startareal gebracht. Dort angekommen ging in die farblich getrennten Startgruppen. Gestartet wurde dann in drei Wellen alle im Abstand von 30 Min. Insgesamt gingen 47 500 Marathonläufer auf die Strecke. Kurz vorm Start ertönte – natürlich – die amerikanische Nationalhymne und mit einem Kanonenschlag erfolgte der Startschuss. Die Sonne lachte vom Himmel, fast kein Wind und ca. 14°C sind perfekte Bedingungen und als dann auch noch Frank Sinatra New York, New York singt, gibts kein Halten mehr. Marion und Martin gingen mit der ersten Welle mit Gänsehaut auf die Laufstrecke. Beide liefen nicht auf der Brücke, sondern unter der Brücke durch.

 

Bei heimischen Marathons in Deutschland freut man sich ja schon, wenn auf den letzten paar Kilometern Zuschauer einem zujubeln. In New York fängt das gleich nach der ersten Brücke an und hört erst wieder nach dem Zieleinlauf auf. Wenn man dann noch am Rand läuft und Hände abklatscht folgt einmal mehr Gänsehaut auf Gänsehaut. Unzählige Musikbands sorgen für gute Stimmung. Da die Topografie nicht unbedingt „Bestzeiten“ geeignet, ging es für Marion und Martin einfach nur ums ankommen und die Stimmung auf der Strecke genießen.

 

Wer also mal einen Marathon „erleben“ will der muss nach New York. Ganz sicher wird dieser Marathon unvergesslich bleiben und nur die besten Erinnerungen ins Gedächtnis rufen.

 

Am Ende waren sich alle einig: Einmal mehr erfüllte das Team ERDINGER Alkoholfrei Träume!





Marion wird zweite beim Ironman Canada


Zum 1. Mal ging es für Marion und Martin Waid zum Ironman Canada nach Penticton. Es war schon lange ein Traum von den beiden, in Kanada zu starten. Penticton liegt 400 km östlich von Vancouver im Okanagan Valley, wo hauptsächlich Wein und Obst angebaut wird.

Die 3,8 km lange Schwimmstrecke wurde im Lake Okanagan gestartet. Es wurde ein Dreieckskurs geschwommen, so dass die 1. Boje erst nach 1600m kam. Über 3000 Startern ging am Lake Okanagan an den Start. Es war das größste Ironman Starterfeld in der Geschichte des Ironman´s. Da die Startlinie sehr breit war, kam es nicht zu dem gefürchteten Schlägereien. Marion konnte ihren Stiefel schwimmen und kam in 1:00:55 als 2. Frau in ihrer Altersklasse aus dem Wasser. Martin erging es beim Schwimmen weniger gut. Beim Ausstieg aus dem Wasser, zog er sich einen schweren Muskelfaserriss in der linken Wade zu. Er ging zwar noch auf die Radstrecke, musste aber nach 10 km feststellen, dass es keinen Zweck hat und gab schweren Herzens auf.

 

Die 180 km lange Radrunde, ging am Skaha Lake, Vaseux Lake und Osoyoos Lake vorbei, hoch zum Richter Pass, zum Yellow Lake und dann zurück nach Penticton. Es wurde eine Runde gefahren, die mit 1400 Hm nicht zu unterschätzten war. Auf dem Weg zum Richter Pass (11 km Aufstieg 400 Hm) hatte man nur Rückenwind, der ab den Richter Pass zum Gegenwind wurde. Beim Aufstieg zum Yellow Lake und bei der Abfahrt nach Penticton hatte man weiterhin nur mit Gegenwind zu kämpfen und es wurde immer heisser. In 5:46 stieg Marion als 1. in ihrer Altersklasse vom Rad.

 

Jetzt kam nur noch der Marathon. Für Marion am schwierigsten, weil sie durch einen Unfall im Frühjahr erst wieder seit 2 Monaten laufen konnte. Es wurde eine Wendepunktestrecke am Skaha Lake gelaufen. Die Laufstrecke war alles andere als flach, es waren immer wieder kurze kleine Anstiege drin. Die Temperaturen stiegen mittlerweile auf 35°C im Schatten und Schatten gab es keinen. Kurz vor dem Wendepunkt wurde Marion von 2. Frau in ihrer Altersklasse überholt. Sie lief aber weiter ihr Ding weiter und kam überglücklich in 10:56 als 2. in der AK45 ins Ziel.

 

Marion qualifizierte sich mit dem 2. Platz für die Weltmeisterschaft auf Hawaii. Sie lehnte den Platz aber aus finanziellen Gründen aber ab.

 

So endete ein schöner, aber auch sehr harter Tag. Danach waren erst mal 2 Wochen Kanada Urlaub angesagt.

 

Vielen Dank auch an allen Sponsoren die Marion in diesem Jahr unterstüzt haben. Einen besonderen Dank gilt dem Triathlon.de Team, besonders auch Fuji, Pearl Izumi, Timex und Cratoni. Danke auch an Eric von Compressport für die super Kompressionsstrümpfe und Sailfish für den schnellen Neopren G-Range. Vielen Dank an allen für die Unterstützung.





Martin gewinnt die Gesamtwertung bei seinem Heimattriathlon.

Marion gewinnt 3. Churfranken Triathlon

The winner is……

endlich hat Marion auch einen Oscar bekommen.

Beim 3. Churfranken Triathlon am 25.7.2011 konnte Marion über die 1,5 km Schwimmen, 54 km Rad und 10,5 Laufen überlegen die Gesamtwertung bei den Frauen gewinnen. Martin konnte seine Altersklasse mit über 2 Minuten Vorsprung gewinnen.

Bei kühlen Bedingungen und teilweise leichten Regen konnte Marion als 2.  Frau aus dem Wasser, aber bereits in der Wechselzone konnte Marion die 1. Schwimmerin überholen. Obwohl sie sich eine Windweste angezogen hatte. Nach dem Triathlon letzte Woche in Ingolstadt hatte sie sich eine leichte Erkältung zugezogen und ich wollte heute nichts riskieren. Auch Martin kam ganz vorne aus dem Wasser.

Die Radstrecke über 54 km konnte man als sehr anspruchsvoll bezeichnen. Insgesamt mussten 560 Höhenmeter bewältigt werden und die heute mit dem Regen und Wind nicht einfach zu fahren war. Marion fuhr ihr neues Fuji, damit lief es ausgezeichnet, so dass sie mit Abstand die schnellste Radzeit fuhr und ganz entspannt auf die Laufstrecke gehen konnte. Martin konnte Marion bereits auf der 1. Von 2. Radrunden überholen und seine Vorsprung in seiner Altersklasse weiterhin ausbauen.

Die Laufrunden führten über Singletrails und Asphalt rund um den See. Hier konnte Marion ihren Vorsprung weiter ausbauen, so dass ich mit 16 Minuten Vorsprung die Gesamtwertung bei Frauen gewinnen konnte. Es war ihr 2. Gesamtsieg bei 2 Starts hier beim Churfranken Triathlon. Martin konnte mit gutem Vorsprung seiner Altersklasse gewinnen. Es war sein 3. Sieg bei 3 Starts.

Bei der Siegerehrung kam sogar noch die Sonne raus, dass der Oscar im Sonnenlicht noch richtig strahlen konnte.





Endlich hat die Saison auch für Marion begonnen

Am 17.7. 2011 ging es für Martin und Marion zum 1. Mal zum Ingolstädter Triathlon. Beide sollten ihren Start nicht bereuen.

Marion startete diese Jahr zum 1. Mal für das triathlon.de Team und war mit ihrem neuen Fuji D 2.0 unterwegs.

Als erstes musste Marion ins Wasser und kam nach 1,5 km Schwimmen als 3. Frau aus dem Wasser. Martin´s Start war erst 10 min. später und er erwischte einen guten Start und kam in seiner Startgruppe ganz weit vorne aus dem Wasser.

Danach ging es auf einen 40 km Rundkurs. Der zuerst flach, später etwas welliger wurde. Auf den ersten 20 km hatte man nur Gegenwind, wurde aber auf dem Rückweg mit viel Rückenwind belohnt. Marion fuhr mit 1:08 die 10. beste Radzeit und wechselte als 6. Frau auf die Laufstrecke. Martin fuhr noch mal 4 min. schneller und fuhr die 2. beste Radzeit in seiner Altersklasse.

Die 10 km Laufstrecke ging erst um den Baggersee und dann als Wendepunktestrecke auf dem Donaudamm weiter. Für Marion galt es nun ihren 6. Platz zu verteiligen. Was ihr nach ihrer Verletzung und der langen Laufpause ganz gut gelangt. Sie wurde nicht nur 6. gesamt, sondern gewann auch überlegen ihre Altersklasse. Martin konnte seinen 3. Platz in seiner Altersklasse beim Laufen verteidigen.

Fazit war für beide, eine sehr schöne Veranstaltung und sie sind nicht das letzte Mal in Ingolstadt gestartet.



Die Saison 2011 hat für Martin begonnen

Die ersten Triathlon Wettkämpfe der Saison 2011 sind Geschichte. Da wird es Zeit mal ein kleines Resümee zu ziehen.

 

Als Erstes muss ich sagen, die AK50 hat dieses Jahr ein sehr hohes Niveau. Es ist sehr schwer in dieser AK etwas zu erreichen.

 

Am 15. Mai in Fulda war dieses Jahr der Auftakt für mich. Ein sehr, sehr gut organisierter Schwimmbadwettkampf. Der Veranstalter hatte ein „Herz“ für die Neoprenliebhaber und erlaubte die schwarzen Schwimmhilfen. Die Radstrecke war fast Verkehrsfrei und mit den vielen Startgruppen und Steigungen erreichte man ein nahezu windschattenfreies Fahren. Das Laufen durch die Altstadt, vier Runden über Kopfsteinpflaster mit  Steigungen und vielen Ecken war nicht so mein Ding. So wurde ich hinter Mike Tucker aus Fulda (2:06:11 Std.) zweiter in der AK in 2:07:59 Std. 

 

Nach vielen Jahren war ich am 29. Mai wieder mal in Gemünden beim Drei-Flüsse-Triathlon am Start. Eine sehr schlechte Schwimmleistung war nicht die Beste Motivation für das Radfahren. Ich konnte mich doch verbessern und lief dann, für meine Verhältnisse, in 43:22 Min. eine sehr gute 10 Km Zeit. In gesamt 2:04:19 Std. war es wieder der zweite Platz in meine AK.





Der dann folgende erste Saisonhöhepunkt stand unter keinem guten Stern. Die Masters Mannschaft des Tria Teams aus Seligenstadt hatten sich doch einiges für die Deutsche Meisterschaften über die Mitteldistanz am 12.Juni in Kulmbach vorgenommen.  Ich war in der Woche vorher Erkältet und Gerd Scheibe wurde kurz vorher krank sodass er nicht starten konnte. Jochen Marly hatte Probleme mit dem Fuß. so blieb Torsten Zervas als einzig richtig gesunder Seligenstädter übrig. Mit einer guten Leistung in 4:38:50 Std. und dem siebten Rang in der AK50 war er der schnellste.  Jochen kam mit 4:43:44 Std. auf Platz 11 und ich mit 4:56:55 Std. auf dem 15 unserer AK50 ins Ziel.

Das war der Mannschaftstitel bei dieser DM. Dachten wir. Aber die DTU hatte es diesmal nicht für nötig gehalten diese Wertung durchzuführen. In den Jahren zuvor war dies immer geschehen.

 

Eine Woche danach, am 18.Juni, war ich beim Waldecker Edersee Triathlon. Mein erklärter Lieblingswettkampf. Zum 20 Mal war ich dabei. 1986, bei der dritten Auflage, zum ersten Mal. Es war dieses Mal sehr windig, das bedeutet am Edersee Wellengang. Die Schwimmstrecke war nichts für die Filigrantechniker. Eher was für die mit Kraft. Der Wind, der beim Schwimmen nicht so Hilfreich war blies für die Radstrecke aus genau der richtigen Richtung, Die holprige Laufstrecke war geblieben so kam ich in 2:42:43 Std. wieder mal auf den zweiten Platz in der AK 50. Der schnellste war sechs Minuten vor mir, keine Chance. Nach hinten hatte ich acht Minuten Luft.

 

Der bis jetzt letzte Wettkampf war am 25. Juni und, wie Fulda auch, eine Premiere. Die Griesheimer richteten einen Ligawettkampf auf einer neuen Strecke aus. Es wurde eine klasse Veranstaltung. Kleine Startgruppen, zwei Schwimmrunden, drei flache Radrunden und drei Laufrunden. Hier waren die Masters aus Seligenstadt wieder nicht zu bezwingen. Auch wenn mir beim dritten Start innerhalb von zwei Woche die Kraft auf der Radstrecke und beim Laufen etwas fehlte. Torsten Zervas als zweiter, Dieter Völker als dritter und ich mit Platz vier in der Masters Wertung. Damit holten wir auch im zweiten Wettkampf dieser Serie für das Tria Team Seligenstadt den Sieg und führen zur Halbzeit die Ligawertung an.  

 

Gute Leistungen und ein hohes Niveau in der AK50 machen viel Spaß in der laufenden Saison. Leider ist Marion nicht ganz von ihrem Unfall genesen. Sie wird dann in der zweiten Saisonhälfte in das Geschehen eingreifen können. Die beginnt am 17.Juli mit dem Ingolstädter Triathlon beginnen und (hoffentlich) in Penticton beim Ironman Kanada ihren Höhepunkt haben.





Die neue Zeitfahrmaschine ist da

Gestern sind wir zum triathlon.de Shop nach Essen gefahren. Die Hinfahrt über die A 45 war etwas schwierig, wegen einer Brückenvollsperrung bei Dillenburg. Da war ein Betonteil bei Reperaturarbeiten ins Tal auf die Eisenbahnstrecke gefallen. 30 km Umweg und min. 1 1/2 Stunden Zeitverlust. Wir dachten, wir kommen nie an.

Aber es hat sich gelohnt. Markus Hennmann von triathlon.de Shop hatte mir ein super schönes Fuji Bike D6 2.0 aufgebaut. Das Rad ist mit Shimano Utegra/ Dura Ace ausgestattet, Oval Laufräder, Lenkerkombi und Sattel. Nach ein paar Radanpassungen konnten wir es am Abend mit nach Seligenstadt nehmen.

Mein Dank geht an Fuji Bikes, die mir das Rad zu Verfügung stellen, an triathlon.de von den ich das Vollsponsoring- Radpaket bekommen habe und nätürlich meinem Monteur Markus aus Essen.



Wieder jede Menge Höhenmeter auf Teneriffa.

Wir waren vom 24.März bis zum 03.April auf Teneriffa zum Radtraining. Wegen des späte Hin- und frühe Rückfluges blieben neun Tage übrig.  Das "Allwetterkind" Holger Lüning und das "T3" besuchen. Diesmal hatten wir seit Jahren mal wieder unsere eigenen Räder dabei. Die Titan Renner von Seven sollten die Höhen des Teide auch mal kennenlernen. Bei den doch recht harten Bedingungen sind die eigenen Räder doch besser. Ist halt nicht Mallorca, wo man mal ein paar km "rollern" kann. Von Holger werden diese als "Junkmiles" bezeichnet.  Auf Teneriffa gibt es von denen keine!!!

 

Unser Programm sah drei Tage fahren, Ruhetag, zwei Tage fahren, Ruhetag und nochmal zwei Tage fahren vor. Das haben wir auch durchgezogen.



Trainingstherapie und Physiotherapie
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© Martin Waid